Heitere Orgelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten (Orgelmatinée)
Unter dem Titel „Heitere Orgelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten“ lädt der Stumm-Orgelverein zu einer weiteren Orgelmatinée nach Meckenbach ein. Nachdem der Ort in die Reihe der Orgelmatinéen aufgenommen wurde, ist dies bereits die dritte Veranstaltung in Folge – ein Zeichen dafür, dass Meckenbach inzwischen einen festen Platz innerhalb dieser Konzertreihe einnimmt.
Im Mittelpunkt steht die historische Stumm-Orgel der evangelischen Kirche aus der Zeit um 1820. Das Instrument ist in weiten Teilen original erhalten und wurde 1981 durch Orgelbau Klais (Bonn) sorgfältig restauriert. Mit ihrem charaktervollen und farbenreichen Klang bietet sie ideale Voraussetzungen, um die Vielfalt der Orgelmusik eindrucksvoll erlebbar zu machen.
Zu Gast ist der Organist David Keller (Trier), der ein abwechslungsreiches Programm mit heiterer Orgelmusik aus verschiedenen Jahrhunderten gestaltet. Auf dem Programm stehen Werke unter anderem von Carl Philipp Emanuel Bach, Ludwig van Beethoven und weiteren Komponisten, die die unterschiedlichen klanglichen Facetten der Orgel zur Geltung bringen.
David Keller, Jahrgang 1995, studierte Katholische Kirchenmusik und wurde durch Meisterkurse bei international renommierten Organisten geprägt. Heute ist er als Kirchenmusiker in Trier tätig, absolviert ein Masterstudium im Fach Orgelimprovisation und engagiert sich intensiv für die Pflege der Orgelkultur. Darüber hinaus ist er als Orgelsachverständiger tätig und verfügt über besondere Kenntnisse historischer Instrumente.
Die Matinée verspricht ein ebenso unterhaltsames wie anspruchsvolles Hörerlebnis.
Der Eintritt ist frei.
Stummorgel: XXL-die Königin der Instrumente
Unter dem Titel „Stummorgel: XXL – die Königin der Instrumente“ findet am Samstag, dem 5. September 2026, von 10:00 bis 12:00 Uhr in Rhaunen ein besonderes Mitmachangebot für Kinder statt. Die Veranstaltung beginnt um 10:00 Uhr in der katholischen Kirche und endet um 12:00 Uhr in der evangelischen Kirche Rhaunen.
In Kooperation mit Mach mit e.V. gestaltet Anja Weiß ein abwechslungsreiches musikalisches Programm für Kinder ab dem Grundschulalter. Unter dem Motto „Klingen, singen, malen“ sind die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, die Welt der Musik auf kreative und spielerische Weise zu entdecken. Dabei steht insbesondere die beeindruckende Stummorgel im Mittelpunkt, die als „Königin der Instrumente“ erkundet werden kann.
Die Veranstaltung verbindet Musik, Bewegung und kreatives Gestalten und bietet Kindern die Möglichkeit, aktiv mitzuwirken und eigene Erfahrungen mit Klang und Rhythmus zu sammeln.
Eintritt frei!
Orgelmatinée im Rahmen der Mattheiser Sommer-Akademie
Gemeinsam mit der Mattheiser Sommer-Akademie lädt der STUMM-Orgelverein am Samstag, 3. Oktober 2026, um 11:00 Uhr zu einer Orgelmatinée in die evangelische Kirche in Rhaunen ein.
Die Matinée ist Teil einer Orgelstudienfahrt zu historischen Stumm-Orgeln der Region. Gestaltet wird sie von Udo Schneberger und Leonard Schick. Udo Schneberger ist Künstlerischer Leiter der Mattheiser Sommer-Akademie und seit vielen Jahren eng mit den Stumm-Orgeln verbunden. Leonard Schick ist international als Konzertorganist tätig und widmet sich besonders der Improvisation in historischen Stilen.
Die Rhaunener Kirche gehört zu den Stationen der Tagesfahrt, die mehrere historische Stumm-Orgeln miteinander verbindet. So steht die Matinée nicht nur für ein eigenständiges Konzert, sondern zugleich für die lebendige Begegnung mit einer bedeutenden Orgellandschaft der Region. Im Zeitplan der Studienfahrt ist die Orgelmatinée in Rhaunen von 11:00 bis 12:00 Uhr vorgesehen.
Matinée zum Hottenbacher Markt
Die traditionelle Matinée zum Hottenbacher Markt wird in diesem Jahr von den Gebrüdern Schmieden gestaltet. Die aus Hottenbach stammenden Musiker sind der Region eng verbunden und bringen ihre besondere Vertrautheit mit Instrument und Raum in das Konzert ein.
Mit einem abwechslungsreichen Programm präsentieren sie die vielfältigen klanglichen Möglichkeiten der Orgel. Die Matinée ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Herbstmarktes und verbindet musikalischen Anspruch mit lokaler Tradition.
Silvesterkonzert mit Thomas Diedrich
Zum musikalischen Jahresausklang lädt der STUMM-Orgelverein zu einem festlichen Silvesterkonzert ein. Kirchenmusiker Thomas Diedrich präsentiert ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel.
Ergänzt wird das Konzert durch festliche Improvisationen über Weihnachtslieder, die dem Programm eine besondere, stimmungsvolle Note verleihen und den Übergang in das neue Jahr musikalisch begleiten.
Thomas Diedrich, Jahrgang 1964, ist seit vielen Jahren als Kirchenmusiker tätig und verfügt über große Erfahrung in Interpretation und Improvisation, die er durch regelmäßige Teilnahme an Orgelmeisterkursen vertieft. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit engagiert er sich auch als Vorstandsmitglied im STUMM-Orgelverein.
Die Veranstaltung wird durch die Unterstützung des Hotel Steuer ermöglicht.
Der Eintritt ist frei.

Thomas Diedrich in der Schlosskirchen in Allenbach
„Zeit für Musik“ – Trio-Konzert mit Violine, Klarinette und Klavier
Im Rahmen der Konzertreihe „Zeit für Musik“ erwartet das Publikum ein besonderes kammermusikalisches Erlebnis: Die Violinistin Diana Germain, der Klarinettist Hans Peter Bohrer und der Pianist Johann Berend präsentieren sich als fein aufeinander abgestimmtes Trio. Die drei Musikerpersönlichkeiten verbinden langjährige pädagogische Erfahrung mit reger Konzerttätigkeit und stehen für eine lebendige, ausdrucksstarke Interpretation klassischer und moderner Werke.
Die Konzertreihe „Zeit für Musik“, die in Kooperation zwischen der Kreismusikschule Birkenfeld e.V. und dem Stumm-Orgelverein regelmäßig stattfindet, hat sich als fester Bestandteil des regionalen Kulturlebens etabliert. Ziel ist es, hochkarätige Musik in persönlicher Atmosphäre zugänglich zu machen und zugleich Lehrende der Musikschule auch als aktive Künstlerinnen und Künstler erlebbar zu machen.
Im Mittelpunkt des Programms steht unter anderem das Trio für Violine, Klarinette und Klavier von Paul Schoenfeld (*1947). Das Werk aus dem Jahr 1990 begeistert durch seine stilistische Vielfalt und verbindet klassische Formen mit Einflüssen aus Klezmer und osteuropäischer Volksmusik. Die vier Sätze – „Freylakh“, „March“, „Nigun“ und „Kozatske“ – zeichnen sich durch große Ausdruckskraft, rhythmische Energie und klangliche Raffinesse aus.
Die Mitwirkenden
Diana Germain (Violine) studierte an der Musikhochschule München sowie an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Gerhart Hetzel. Meisterkurse bei renommierten Künstlern wie Sándor Végh und Thomas Brandis ergänzten ihre Ausbildung. Konzertreisen führten sie durch Europa und bis nach China. Neben ihrer langjährigen pädagogischen Tätigkeit war sie Konzertmeisterin des Westpfälzischen Sinfonieorchesters und leitete mehrere Jahre die Kreismusikschule Birkenfeld e.V.

Hans Peter Bohrer (Klarinette) absolvierte sein Studium der Orchester- und Ensemblemusik in Saarbrücken. Nach seiner Zeit im Luftwaffenmusikkorps Hamburg war er unter anderem als Aushilfe bei der Rheinischen Philharmonie tätig. Seit vielen Jahren prägt er als Lehrbeauftragter für Klarinette und Saxophon die Arbeit der Kreismusikschule Birkenfeld sowie der Kreismusikschule Trier/Saarburg und ist zudem aktives Mitglied im Kareol Tanzorchester.

Johann Berend (Klavier) erhielt seine pianistische Ausbildung unter anderem bei Yuki Nagatsuka und am Peter-Cornelius-Konservatorium Mainz. Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen konzertierte er sowohl solistisch als auch mit Orchestern und in kammermusikalischen Besetzungen. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Liedbegleitung. Darüber hinaus ist er als Pädagoge und im Kulturmanagement tätig und engagiert sich als künstlerischer Leiter des Ave Musica Festivals.

Das Publikum darf sich auf ein abwechslungsreiches Konzert mit großer musikalischer Ausdruckskraft, stilistischer Vielfalt und dem intensiven Zusammenspiel dreier profilierter Musikerpersönlichkeiten freuen.
Matinée – Un matin d’été – Musik für Trompete und Klavier
Unter dem Titel „Un matin d’été“ erwartet das Publikum ein klangfarbenreiches Programm für Trompete und Klavier mit französischer Prägung.
Die Matinée wird ausnahmsweise nicht in der evangelischen Kirche an der historischen STUMM-Orgel von 1746 veranstaltet, sondern im Gemeinschaftshaus Sulzbach in kammermusikalischer Besetzung durchgeführt.
Die Pianistin Kathrin Isabelle Klein und der Trompeter Nicolai Wagener widmen sich Werken von Jean Françaix, Mel Bonis und Théo Charlier sowie weiteren Komponisten, die die elegante und zugleich virtuose Klangsprache der französischen Musik eindrucksvoll widerspiegeln. Ergänzt wird das Programm durch solistische Klavierwerke von Mel Bonis.
Kathrin Isabelle Klein, die aus Idar-Oberstein stammt, ist eine vielseitige Pianistin mit einem breiten Repertoire, das auch selten gespielte Werke umfasst. Als Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs und gefragte Kammermusikerin konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland. Zudem war sie künstlerische Leiterin der Konzertreihe „Kosmos Kammermusik“, die zu Ehren der 2018 verstorbenen Pianistin und Politikerin Elisabeth Jost von der Stadt Idar-Oberstein, dem Kunstverein Obere Nahe und dem STUMM-Orgelverein ins Leben gerufen wurde.
Der Trompeter Nicolai Wagener gehört zu einer jungen Generation profilierter Musiker. Er studierte unter anderem in München und Essen und ist derzeit Akademist der Augsburger Philharmoniker. Konzertengagements führten ihn bereits zu namhaften Orchestern.
Das etwa 35-minütige Programm wird durch eine kurze Moderation ergänzt.
Der Eintritt ist frei.
Matinée - Sehnsuchtsort Orgel und Gesang
Matinée - Sehnsuchtsort Orgel und Gesang – unter diesem Titel begegnen sich in dieser Matinée zwei ausdrucksstarke musikalische Stimmen: die Konzertorganistin und Pianistin Ann-Helena Schlüter sowie die Sopranistin Natalia Demina.
Das Programm vereint Werke aus verschiedenen Epochen, darunter Kompositionen von Mozart, Verdi, Bach und Haydn. Im Zusammenspiel von Orgel und Gesang entfaltet sich ein vielschichtiger Klangraum, der sowohl die Tiefe geistlicher Musik als auch die Ausdruckskraft der Oper erlebbar macht.
Ann-Helena Schlüter ist als Konzertorganistin und Pianistin international tätig und verbindet ihre künstlerische Arbeit mit literarischem Schaffen. Natalia Demina ist als Opern- und Konzertsängerin auf zahlreichen Bühnen in Europa zu hören.
Die Matinée lädt dazu ein, den „Sehnsuchtsort Orgel und Gesang“ in seiner ganzen klanglichen Vielfalt zu entdecken.
Im Anschluss stellt der STUMM-Orgelverein sein Jahresprogramm vor.
Eintritt frei! - Herzliche Einladung
Konzert mit dem Jungstar Jan Liebermann
Der junge Organist Jan Liebermann zählt zu den bemerkenswertesten Nachwuchskünstlern der internationalen Orgelszene. Bereits früh ausgebildet und vielfach ausgezeichnet, konzertiert er heute an bedeutenden Kirchen und Konzertsälen in ganz Europa.
Im Mittelpunkt seines Programms stehen Werke von Johann Sebastian Bach – darunter die Triosonate c-Moll, das Präludium und die Fuge Es-Dur sowie die monumentale Passacaglia c-Moll. Diese Kompositionen verlangen nicht nur höchste technische Präzision, sondern auch ein tiefes musikalisches Verständnis, das Liebermann in besonderer Weise auszeichnet.
Er spielt auf der von Rainer Müller restaurierten STUMM-Orgel von 1840, deren klangliche Vielfalt und historische Substanz diesem Programm einen besonderen Rahmen verleihen.
Sein Studium führt ihn derzeit an die Hochschule für Musik und Theater München in die Klasse von Martin Sander. Zahlreiche Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen unterstreichen seine außergewöhnliche künstlerische Entwicklung.
Das Konzert wird ergänzt durch eine Konzerteinführung im Gespräch mit Thomas Diedrich sowie eine Videoübertragung auf Großleinwand, die das Spiel des Organisten auch visuell erlebbar macht.
Der Eintritt ist frei. Im Anschluss sind die Besucherinnen und Besucher herzlich zu einem Umtrunk eingeladen.
... con variazioni (Orgelmatinée)
"Con variazioni" - ein altes musikalisches Kunststück, das ein Thema in vielen Darstellungen ausdeutet. Unter dieses Motto stellt der Bonner Organist Thiemo Dahmen seine Matinee am 1. August um 11:00h die romantische Stumm-Orgel der evangelischen Kirche von Stipshausen. Das Instrument in der barock ausgestatteten Kirche stammt aus der fünften Generation der Orgelbauerfamilie Stumm und wurde 1861 fertiggestellt. Nach verschiedenen Umbauten wurde 1986 zwar ein neues Gehäuse hergestellt, dennoch blieb die Orgel selbst gut erhalten und zeigt alle Qualitäten, die man in den Variationen sehr anschaulich kennen lernen kann. Kompositionen vom frühen Barock bis in die jüngere Zeit lassen sich hervorragend auf der Orgel darstellen.
Thiemo Dahmen erhielt seine Ausbildung an der Hochschule für Musik in Köln und war viele Jahre als Kantor in Köln-Ehrenfeld tätig. Konzertreisen im In- und Ausland sowie seine intensive Beschäftigung mit Improvisation prägen sein künstlerisches Profil. Heute wirkt er als Kirchenmusiker in Bonn.
Der Eintritt ist frei - Herzliche Einladung











